Von der Führungskraft zum Leader.

In Zeiten einer sich rasant verändernden Arbeitswelt wird die menschliche Führung zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Viele Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie ihre neue Rolle gestalten sollen, die in einer hoch-vernetzten, hoch-komplexen Arbeitswelt auf sie zukommt.  

 

Die Planbarkeit sinkt, Entscheidungen können aufgrund sich permanent verändernder Rahmenbedingungen nicht mehr auf Basis von Erfahrungen getroffen werden. Stattdessen nimmt die Unsicherheit zu, äußere Strukturen gehen verloren. Die "neue Führung" löst die althergebrachte Linienhierarchie ab, vielerorts kommt der Führung ihre disziplinarische Macht durch Agilisierung, Matrix- und Projektstrukturen zusehends abhanden. 

 

Entscheidungsbefugnisse, die sich aus dem Status ergeben, verschwinden. Führungskräfte dienen ihren Mitarbeiter/innen vielmehr als Partner und Coach, geben Orientierung und schaffen einen Arbeits- und Denkrahmen. Diese menschliche Führung ist keine Frage der Position, sondern eine Frage der Haltung. Wer glaubhaft und nachhaltig führen will, dessen innerer Führungskompass muss darauf kalibriert sein, dass die Haltung und innere Überzeugung in hohem Maße das eigene Verhalten steuert. 

 

Veränderung braucht Leadership.

 

Aber was bedeutet das Arbeiten an der eigenen Haltung eigentlich für Sie als Führungskraft? Wenn die Rahmenbedingungen wie im digitalen Zeitalter unsicher, nicht vorhersehbar, dynamisch und komplex sind, brauchen Sie ein hohes Maß an innerer Stabilität, um das eigene Grundbedürfnis nach Sicherheit und Orientierung zu stillen. Innere Sicherheit gewinnt man dabei vor allem durch einen guten Kontakt zu sich selbst: wie geht es mir gerade mental, körperlich und emotional? Welche Bedürfnisse und Interessen haben meine Mitarbeiter/innen? Wie gut kann ich mein eigenes Verhalten reflektieren, wie gut das meiner Mitarbeiter/innen? Welche Unterstützung brauchen meine Teammitglieder, um selbst eine innere Stabilität aufzubauen? Im Leadership rücken Kompetenzen und Werte wie Empathie, Wertschätzung, Feedback, Transparenz, Mitsprache, Vertrauen, Flexibilität, Agieren auf Augenhöhe, mehr in den Vordergrund und müssen aus Überzeugung gelebt werden. Die eigene Lern- und Veränderungsbereitschaft wird zur zentralen Fähigkeit. 

 

Wie können Sie das für sich umsetzen?

 

In der heutigen Arbeitswelt haben Führungskräfte aufgrund des hohen Stresslevels oft verlernt, auf sich zu hören. Unter Stress entkoppelt sich unser Denken (Kognition) und Wollen (somatische Marker) voneinander, was einen permanenten inneren Konflikt zur Folge hat, der zusätzlich Energie kostet.

Um Leadership-Kompetenzen zu erlangen und tatsächlich zu verinnerlichen ist es wichtig, diese beiden Systeme wieder in Einklang zu bringen. Das ist die Voraussetzung dafür, sich als ganzer Mensch in die Führung einbringen zu können, um innere Haltung in Verhalten umzusetzen. 

 

Um Sie dabei zu unterstützen, arbeite ich im Einzelcoaching mit Methoden, die auf den neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, wie zum Beispiel dem embodied Leadership, Zürcher Ressourcenmodell, Mindful Leadership, kombiniert mit Elementen des Mentaltrainings und des systemischen Coachings. 

 

Wie wirkt sich das für Sie aus?

 

Die Arbeit an der inneren Haltung und die damit verbundene eigene persönliche Weiterentwicklung bringt Entlastung und löst innere Konflikte. So können Sie in Ihre Lebens- und Arbeitswelt mehr Gelassenheit integrieren, was sich positiv sowohl auf das eigene Wohlbefinden auswirken wird, als auch auf Ihre Präsenz und Überzeugungskraft als Leader. Sie machen sich neue Denk- und Handlungsmuster zu eigen, können sich als "ganzer" Mensch in die Führung einbringen und damit als Leader agieren, ohne formale Macht zu haben. Sie lernen Grenzen zu erkennen und zu setzen, um mit mehr Zufriedenheit, Effizienz und Erfolg arbeiten und leben zu können und gewinnen Klarheit, Sicherheit und Orientierung.